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Konzertagentur und Event-Management

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Stan Laurel , eigentlich Arthur Stanley Jefferson
(* 16. Juni 1890 in Ulverston (England); † 23. Februar 1965 in Santa Monica, Kalifornien)

Stan zog mit wechselnden Theatergruppen durch England und ging 1912 in die USA. Er war die 2. Besetzung des Stars dieser Truppe und dieser Star war Charly Chaplin.
Stan Laurel blieb in den USA und machte seine ersten Erfahrungen mit dem Film.
1926 engagierte ihn Hal Roach als Autor und Regisseur.

Laurel war fünfmal verheiratet und hatte zwei Kinder.
Stan Laurel starb 1965 nach einem Herzinfarkt im Alter von 74 Jahren. Sein Grab befindet sich in den Gardens of Heritage auf dem Forest-Lawn-Friedhof in den Hollywood Hills. Ihm zu Ehren wurde der Asteroid 2865 "Laurel" benannt. An der Trauerfeier am 26. Februar 1965 nahmen viele Komiker, darunter auch Buster Keaton, teil.

Laurel wurde 1960 mit einem Oscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet. 1963 ehrte die Screen Actors Guild ihn mit dem Screen Actors Guild Life Achievement Award.


Oliver Norvell Hardy (Spitzname Babe)
(* 18. Januar 1892 in Harlem (Georgia); † 7. August 1957 in Hollywood (Kalifornien))

Oliver war ein musikalisch begabter Sohn des amerikanischen Südens. Geboren in Harlem, Georgia, beobachtete er bereits als Kind die zahlreichen Gäste im Hotel seiner Mutter, darunter viele aus dem Showgeschäft

1912 zog er nach Jacksonville (Florida), wo gerade die junge Kinoindustrie aufblühte. Dort fand er jedoch vorerst keine Anstellung in der Filmbranche und musste sich seinen Lebensunterhalt mit Auftritten als Sänger verdienen. Sehr schnell bekam er Arbeit vor der Kamera, denn sein Typ des schwergewichtigen Schauspielers war damals sehr gefragt. In den folgenden Jahren machte er mehr als 300 Filme bis er 1926 von Hal Roach engagiert wurde

Nach dem vorläufigen Ende der gemeinsamen Filmkarriere Laurel & Hardys trat Hardy 1949 noch in dem Western The Fighting Kentuckian (In letzter Sekunde) als komischer Sidekick von John Wayne auf und hatte 1950 einen Kurzauftritt als Rennbahnbesucher im Frank Capra/Bing Crosby-Film Riding High (Lach und wein mit mir)

Nachdem Oliver Hardy 1956 einen Schlaganfall erlitten hatte und daraufhin fast völlig gelähmt war, starb er am 7. August 1957. Als sein Freund Laurel davon erfuhr, konnte dieser für einige Zeit nicht mehr sprechen, und die Ärzte untersagten ihm, an der Beerdigung teilzunehmen. In Nord-Hollywood wurde Hardy im Valhalla Memorial Park in der Freimaurer-Sektion beigesetzt. Der Asteroid (2866) Hardy wurde nach ihm benannt


Das bekannteste Komiker Duo der Filmgeschichte

Im Jahre 1926 trafen sich im Studio von Hal Roach in Los Angeles zwei Herren.
Der eine ein guter Schauspieler, der andere Autor, Gagschreiber und Regisseur.

Stan Laurel führte Regie bei einem Film mit Oliver Hardy. Durch Zufall standen beide in einer Szene gemeinsam vor der Kamera und man sah dort bereits das Potential eines genialen Komikerpaares. Damit begann die Weltkarriere des Komiker-Duos.

Während Oliver Hardy sich hauptsächlich als Schauspieler in die gemeinsame Arbeit einbrachte, gilt Stan Laurel als der kreative Kopf des Duos. Er entwickelte nicht nur zahlreiche Gags und Drehbücher, sondern führte bei den meisten ihrer Filme de facto Regie.

Das Duo sieht sich in den meisten Filmen vor Aufgaben gestellt, deren Lösung dank der chaotischen Herangehensweise im Desaster und der physische Zerstörung von Inventar endet. Kulminationspunkt dieses Schemas ist der Film „Big Business“.

Von 1926 bis 1950 drehten die beiden 106 Filme (79 Kurzfilme, 27 Spielfilme) und
Tourten bereits in den vierziger Jahren mit einem live gespielten Bühnensketch durch Europa. Sowohl neue Filmpläne wie auch eine erfolgreiche Bühnentournee endeten mit einem Schlaganfall von Oliver Hardy.

Ihr Kurzfilm The Music Box, der die verzweifelten Versuche des Duos zeigt, ein Klavier eine endlos lange Treppe hinaufzutransportieren, wurde 1932 mit dem Oscar ausgezeichnet

Laurel und Hardy in Deutschland

In Deutschland war das Paar schon zu Zeiten der Weimarer Republik bekannt und beliebt, und selbst in der Zeit des Nationalsozialismus waren sie in den Kinos als Dick und Doof zu sehen, bis die Nationalsozialisten 1938 ein allgemeines Importverbot amerikanischer Filme verhängten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden ihre Filme wieder gezeigt, und Laurel und Hardy wurden, im Laufe der Zeit immer populärer.


Filmographie  Laurel und Hardy (Auswahl)

13. März 1927 Leichte Beute/Duck Soup 
26. Januar 1929 Freiheit/Liberty 
20. April 1929 Das große Geschäft/Big Business 
29. Juni 1929 Dick und Doof als Matrosen/Men O’ War 
10. August 1929 Ein perfekter Tag/A Perfect Day 
16. April 1932 Der zermürbende Klaviertransport/The Music Box 
05. Mai 1933 Die Sittenstrolche /The Devil’s Brother Nach der Oper Fra Diavolo
03. August 1933 Dick und Doof als Polizisten/The Midnight Patrol 
29. Dezember 1933 Die Wüstensöhne/Sons Of The Desert 
30. Oktober 1936 Die Doppelgänger von Sacramento/Our Relations 
16. April 1937 Zwei ritten nach Texas/Way Out West 
19. August 1938 Die Klotzköpfe/Blockheads 
20. Oktober 1939 In der Fremdenlegion/The Flying Deuces 
17. August 1942 Die Geheimagenten/A-Haunting We Will Go Produziert bei Fox
17. Oktober 1951 Dick und Doof erben eine Insel/Atoll K Letzter Film des Duos;
 
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