Panzerkreuzer Potemkin - Kriegsdrama

Handlung
Russland im Jahr 1905. Der russisch-japanische Krieg zehrt an den Kräften der Seeflotte. Als die Lebensmittel knapp werden, bricht auf dem Panzerkreuzer Potemkin eine Meuterei aus. Die Offiziere versuchen, den Aufstand zu zerschlagen, doch als der Panzerkreuzer im Hafen von Odessa einläuft, verbrüdern sich die Bürger mit den Matrosen. Das Meisterwerk demonstriert in pathetischer Manier den Sieg des Kollektivs über das zaristische Individuum und befördert den Zuschauer in die emotionale Mitte des Geschehens: des grausamen Massakers am wehrlosen Volk.

Filmdaten:
Deutscher Titel: Panzerkreuzer Potemkin
Originaltitel: Bronenosez Potjomkin (Броненосец „Потёмкин“)
Produktionsland: UdSSR
Erscheinungsjahr: 1925
Länge: 69 Minuten
Filmverleih:
Altersfreigabe: FSK 0 Jahre
Hintergrund:
Sergei Eisensteins "Panzerkreuzer Potemkin" war eine Auftragsarbeit für den jungen Sowjetstaat. Eisenstein sollte einen Film zum Andenken an die erste, gescheiterte Revolution von 1905 drehen.
Der Stummfilm ging wegen der berühmten “Treppenszene von Odessa” in die Filmgeschichte ein, mit der Eisenstein die Kunst seiner “Montage der Attraktionen” etablierte, die die Emotionen der Zuschauer ansprechen sollte.
Die Montagetechnik beruhte auf der Verbindung von Bildern mit immer schneller werdendem Bewegungstempo unterstützt durch harte Schnitte von Totalen auf Großaufnahmen und Details.
"Panzerkreuzer Potemkin" löste 1926 bei seiner Aufführung in Deutschland eine Kette von öffentlichen Skandalen aus. Wegen seiner Agitation gegen Reichswehr, Marine und Polizei, gegen die "natürlichen Stützen unseres Staates", wurde der Film von der Berliner Filmprüfstelle verboten. Der folgende Zensurskandal erhöhte seinen Publikumserfolg nur.
Lange galt das Eisenstein'sche Stummfilm-Original als verschollen.
Unter der Gesamtleitung Stiftung Deutsche Kinemathek gelang es in einem großangelegten Restaurationsprojekt, nach einem protokollierten Szenarium von Ippolit Sokolow aus den 30er Jahren, die deutschen Zensureingriffe "zurück zu montieren".
Die auf dem Festival in Ingolstadt gezeigte restaurierte Fassung wurde
auf der Berlinale 2005 präsentiert.
Besonderheit in Ingolstadt:
Herr Aljoscha Zimmermann hat als einziger Musiker die Genehmigung „Panzerkreuzer Potemkin“ mit seinem Ensemble zu vertonen.
Normalerweise werden die Filmrechte nur für öffentliche Vorführungen mit Orchester vergeben.
Besetzung:
Alexander Antonow (Matrose Wakulintschuk),
Wladimir Barskij (Kommandant Golikow),
Grigori Alexandrow (Leutnant Giljarowski),
Alexander Ljowschin (Offizier),
Stab:
Regie: Sergei M. Eisenstein
Drehbuch: Nina Agadshanowa-Schutko, Nikolai Aseyev, Sergei M. Eisenstein
Kamera: Eduard Tissé
Musik: Nikolai Krjukow (alte Fassung)
Aljoscha Zimmermann & Sabrina Hausmann (restaurierte Fassung)

Russland im Jahr 1905. Der russisch-japanische Krieg zehrt an den Kräften der Seeflotte. Als die Lebensmittel knapp werden, bricht auf dem Panzerkreuzer Potemkin eine Meuterei aus. Die Offiziere versuchen, den Aufstand zu zerschlagen, doch als der Panzerkreuzer im Hafen von Odessa einläuft, verbrüdern sich die Bürger mit den Matrosen. Das Meisterwerk demonstriert in pathetischer Manier den Sieg des Kollektivs über das zaristische Individuum und befördert den Zuschauer in die emotionale Mitte des Geschehens: des grausamen Massakers am wehrlosen Volk.

Deutscher Titel: Panzerkreuzer Potemkin
Originaltitel: Bronenosez Potjomkin (Броненосец „Потёмкин“)
Produktionsland: UdSSR
Erscheinungsjahr: 1925
Länge: 69 Minuten
Filmverleih:
Altersfreigabe: FSK 0 Jahre
Hintergrund:
Sergei Eisensteins "Panzerkreuzer Potemkin" war eine Auftragsarbeit für den jungen Sowjetstaat. Eisenstein sollte einen Film zum Andenken an die erste, gescheiterte Revolution von 1905 drehen.
Der Stummfilm ging wegen der berühmten “Treppenszene von Odessa” in die Filmgeschichte ein, mit der Eisenstein die Kunst seiner “Montage der Attraktionen” etablierte, die die Emotionen der Zuschauer ansprechen sollte.
Die Montagetechnik beruhte auf der Verbindung von Bildern mit immer schneller werdendem Bewegungstempo unterstützt durch harte Schnitte von Totalen auf Großaufnahmen und Details.
"Panzerkreuzer Potemkin" löste 1926 bei seiner Aufführung in Deutschland eine Kette von öffentlichen Skandalen aus. Wegen seiner Agitation gegen Reichswehr, Marine und Polizei, gegen die "natürlichen Stützen unseres Staates", wurde der Film von der Berliner Filmprüfstelle verboten. Der folgende Zensurskandal erhöhte seinen Publikumserfolg nur.
Lange galt das Eisenstein'sche Stummfilm-Original als verschollen.
Unter der Gesamtleitung Stiftung Deutsche Kinemathek gelang es in einem großangelegten Restaurationsprojekt, nach einem protokollierten Szenarium von Ippolit Sokolow aus den 30er Jahren, die deutschen Zensureingriffe "zurück zu montieren".
Die auf dem Festival in Ingolstadt gezeigte restaurierte Fassung wurde
auf der Berlinale 2005 präsentiert.
Besonderheit in Ingolstadt:
Herr Aljoscha Zimmermann hat als einziger Musiker die Genehmigung „Panzerkreuzer Potemkin“ mit seinem Ensemble zu vertonen.
Normalerweise werden die Filmrechte nur für öffentliche Vorführungen mit Orchester vergeben.
Besetzung:
Alexander Antonow (Matrose Wakulintschuk),
Wladimir Barskij (Kommandant Golikow),
Grigori Alexandrow (Leutnant Giljarowski),
Alexander Ljowschin (Offizier),
Stab:
Regie: Sergei M. Eisenstein
Drehbuch: Nina Agadshanowa-Schutko, Nikolai Aseyev, Sergei M. Eisenstein
Kamera: Eduard Tissé
Musik: Nikolai Krjukow (alte Fassung)
Aljoscha Zimmermann & Sabrina Hausmann (restaurierte Fassung)





