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Konzertagentur und Event-Management

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Harold Clayton Lloyd
(* 20. April 1893 in Burchard, Nebraska; † 8. März 1971 in Beverly Hills, Kalifornien)



Im Alter von 12 Jahren stand er das erste Mal selbst auf der Bühne. Ende 1917 entwickelte Lloyd die Leinwandfigur, mit der er berühmt wurde: er  legte sich eine kreisrunde Hornbrille, einen Strohhut und den konventionellen Anzug eines jungen Angestellten zu. Grandma's Boy (1922 verhalf dem Rollentypus zum Durchbruch, mit dem Lloyd heute identifiziert wird : ein von seinen Mitbürgern unterschätzter, gelegentlich gedemütigter Durchschnittsmann, der es mit Gewitztheit, körperlicher Agilität und unerschütterlichem Aufstiegswillen allen zeigt.
Lloyd, der viele seiner Stunts selbst ausführte, ist bekannt für seine ausgedehnten Verfolgungsjagdszenen und akrobatischen Meisterstücke, speziell das Klettern an Wolkenkratzern in schwindelnder Höhe. Cineasten schufen für diese Art von Komik den Begriff  „thrill comedy“.
Mit Safety Last kam 1923 Lloyds wohl bekanntester Film in die Kinos, der seine typische Hochhaus-Kletterei, die hier zugleich den Aufstieg der Filmfigur symbolisiert, perfekt in die Handlung integriert. Auch die berühmte Szene, in der der Komiker am Zeiger einer Uhr hängt, stammt aus diesem Film. Als weitere Hauptwerke gelten The Freshman (1925,) und  The Kid Brother (1927), der von vielen Kritikern und Fans als das eigentliche Meisterwerk des Komikers angesehen wird. Erwähnenswert ist zudem die Verfolgungsjagd aus Girl Shy (1924), die zu den spektakulärsten der Filmgeschichte gehört.
Im Laufe der 30er Jahre ließ die Popularität Lloyds stark nach, da das Publikum der Depressionszeit sich mit seinem um sich selbst kreisenden Rollentypus nicht mehr identifizieren konnte. 1944/45 war er Gastgeber der NBC Radiosendung The Old Gold Comedy Theater.
In den 50er Jahren zog sich der nach wie vor sehr wohlhabende Lloyd endgültig ins Privatleben zurück. Seit Februar 1923 war er mit seiner langjährigen Filmpartnerin Mildred Davis verheiratet, mit der er zwei Kinder hatte. 1930 adoptierte er ein weiteres.
Harold Lloyd starb im Alter von 77 Jahren am 8. März 1971 an Prostatakrebs. Er liegt auf dem Forest Lawn Memorial Park Friedhof in Glendale, Kalifornien, begraben.

Ehrungen:
1951 wurde Lloyd für einen Golden Globe als Bester Schauspieler nominiert.
1953 erhielt er den Ehren-Oscar als herausragender Komödiant.
Der United States Postal Service veröffentlichte 1994 eine 29-Cent-Briefmarke zu Ehren des Komikers (entworfen von Al Hirschfeld).

Filmografie (Auswahl)

A Sailor-Made Man (1921, Matrose wider Willen)
Grandma's Boy (1922, Großmutters Liebling),
Safety Last! (1923, Ausgerechnet Wolkenkratzer! / Sicherheit spielt keine Rolle),
Girl Shy (1924, Mädchenscheu)
The Freshman (1925, Der Sportstudent)
For Heaven's Sake (1926, Um Himmels willen)
The Kid Brother (1927, Der kleine Bruder / Harold, der Pechvogel),
Speedy (1928, Straßenjagd mit Speedy)
 
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